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Der Clou an der Sache:
eine oder
zwei wichtige Rollen werden von „Künstlern aus der Region“ besetzt. Am 2.
Juli, 19.00 Uhr, gibt es dazu einen Castingabend im Künstlerhaus. Die Stücke
beider Autorinnen werden an diesem Abend vorgestellt, beide Autorinnen „casten“
dabei je einige Personen für eigens noch nicht besetze Rollen. Das Publikum
wird am Ende des Casting-Abends entscheiden, wer in die Aufführung hinein
gewählt wird. Dauer beider Stücke: ungefähr je eine halbe Stunde. Männer wie
Frauen jeden Alters können sich an diesem Abend bewerben.
Die „Gecasteten“
müssten sich allerdings den 3. und 4. Juli für intensive Proben im
Künstlerhaus Schirnding freihalten. Für Übernachtung und Frühstück ist
gegebenenfalls gesorgt.
Wer sich schon jetzt für die Vorproben der im Voraus zu besetzenden festen
Rollen im deutschsprachigen Stück melden möchte, sollte bitte so schnell wie
möglich bei der Verwaltungsgemeinschaft Schirnding anrufen: 09233/771129
Vom 08. bis 12. August wird intensiv mit diesen Schauspielern gearbeitet, am
13. August kommt es zur Uraufführung im Rahmen des Künstlerfestes. Eine
Gegenveranstaltung wird am 29. Oktober, 19.00 Uhr im Klub Paderewski in
Karlsbad stattfinden, eine weitere am 31. Oktober, 19.00 Uhr im
Porzellanikon Selb.
Lioba Happel,
die
seit ihrer Heirat den Namen Hischenhuber trägt, wuchs in Franken auf. 1978
begann sie an der Universität Bamberg ein Studium der Sozialpädagogik. 1981
wechselte sie zur Germanistik und Hispanistik; das Studium dieser beiden
Fächer an der Freien Universität Berlin schloss sie 1986 mit dem
Magistergrad ab. Danach lebte sie als freie Schriftstellerin in Berlin. 1992
nahm sie am Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt teil. Nach längeren
Aufenthalten in England, Irland, Spanien und Lausanne/Schweiz lebt Lioba
Happel nun in Schirnding. Für ihre bisherigen Bücher hat sie zahlreiche
Preise und Stipendien bekommen.
Bücher:
Grüne Nachmittage; Ein Hut wie Saturn; Der Schlaf überm Eis; Der Abgrund;
Lucy Oder warum sind die Menschen so komische Leute: Zuletzt 2009 „land ohne
land“.
Alena Zemančíková,
wurde am 06.06.1955 geboren. Sie wuchs in Tachov auf und absolvierte die
Hochschule in Pilsen. Anschließend studierte sie an der Akademie der
musischen Künste in Prag, Fachrichtung Dramaturgie. Ab 1987 arbeitete
Zemančίková als Dramaturgin am Theater in Cheb, danach als Redakteurin des
Tschechischen Rundfunks Pilsen, des heutigen Tschechischen Radio 3. Sie ist
auch weiterhin in der Radio-Arbeit tätig.
Zemančίková widmete sich dem Amateur-Theater und der Poesie und wurde dafür
mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Außerdem war sie auch im Bereich
Dokumentarfilm tätig.
1989 begann Sie mit ersten Veröffentlichungen im Cheb-Journal, der
literarischen Zeitung Mlada fronta Dnes, populären Zeitungen etc. Bis heute
folgen Erzählungen, Autorenlesungen, Prosa und vieles mehr. Ihr
"Spezialgebiet" ist v.a. auch West-Böhmen.
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