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Alfred Bauriedel Alfred
Bauriedel wurde 1924 in Hohenberg/Eger geboren und erlernte bei C.M.
Hutschenreuther den Beruf des Porzellanmalers. Wie so viele aus seiner
Generation wurde er als Soldat verwundet und kam in Kriegsgefangenschaft
nach Amerika. Dort machte er erste Erfahrungen in der Handhabung und
Verarbeitung von Ölfarben. Ab 1948 konnte er wieder seinen alten Beruf
ausüben in der Abteilung „Dresdner Handmalerei“ bei C.M. Hutschenreuther.
Bereits vor seinem Ruhestand wurde „Malen“ sein leidenschaftliches
Hobby. Nachdem er die Technik und Verarbeitung von Ölfarben meisterlich
beherrschte war er bestrebt, sie ständig zu verbessern und zu verfeinern.
Seinen eigenen Stil etikettiert der Hohenberger Maler als naturalistisch
oder realistisch. „Ich bin der Moderne gegenüber zwar aufgeschlossen, mir
gefallen aber keine Bilder, wo das Auge eines Menschen auf der Brust hängt“,
bekennt er.
Richard Wagner Richard Wagner
wurde 1926 in Haslau geboren. Bei der bekannten Firma Rosenthal erhielt er
eine fundierte Ausbildung als Porzellanmaler. Nach seiner Ausbildung
besuchte er die Porzellanfachschule in Selb und verließ diese
Weiterbildungsanstalt 1944
Beim Wettbewerb des Deutschen Reiches
wurde er mit seiner Arbeit Sieger.
Als damals 17 oder 18-Jähriger
meldete sich Richard Wagner als Freiwilliger und zog in den damals schon
aussichtslosen Krieg, wo er als bald verwundet wurde und wieder in die
Heimat kam. Nach dem Krieg fand der talentierte Maler Arbeit bei der
Porzellanmanufaktur Biedermann in Hohenberg. Sein weiterer Berufsweg führte
ihn zur Firma Hutschenreuther.
Ab 1980 bis zu seinem Ruhestand war er
als Designer bei der damaligen Firma Seltmann in Schirnding kreativ tätig.
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